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02. Mar 2017
Über ein diabetisches Fußsyndrom wissen die Betroffenen, Ärzte und Podologen meist gut Bescheid, über rheumatische – insbesondere über Sklerodermie bedingte Fußprobleme – hingegen so gut wie niemand. Oft nicht mal der Rheumatologe.
  
02. Februar 2017
Von Osteoporose sind auch viele Menschen mit Multipler Sklerose betroffen. Die medikamentöse Therapie sollte abhängig vom Alter und Geschlecht erfolgen.
  
15. April 2016
In diesem Buch werden sowohl die verschiedenen Rheumatypen erklärt, als auch Tipps für die richtige Ernährung gegeben. Mit 140 Rezepten soll die Ernährungsumstellung gelingen.
  
Therapie Gicht

Für die Therapie von Gicht stehen dem Arzt mehrere Medikamente zur Verfügung, die in erster Linie die Entzündung des Gelenks lindern sollen. Hierzu können Antirheumatika ohne Kortison, sog. nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), Kortison, Colchinin oder Rasburicase eingesetzt werden. Langfristiges Ziel der Therapie sollte die Senkung des Harnsäurespiegels sein. Dazu sollte sich der Patient purinarm ernähren, d. h., möglichst viele Lebensmittel nicht essen, die einen hohen Puringehalt aufweisen, wie z. B. Hülsenfrüchte und bestimmte Fleisch- und Fischsorten. Weiterhin kann der Harnsäurespiegel auch mit Medikamenten gesenkt werden. Hierzu können Urikosurika und Urikostatika eingesetzt werden. Urikosurika sollen die Harnsäureausscheidung erhöhen, während Urikostatika die Harnsäurebildung blockieren sollen.

Beim Abbau von Purinen (Eiweißen) entsteht Harnsäure, die in der Regel über den Harn aus dem Körper befördert wird. Bei Betroffenen mit Gicht wird die Harnsäure nicht in vollem Maße ausgeschieden, sondern verbleibt im Körper. Als Folge steigt der Harnsäurespiegel im Blut. Es kann zu Ablagerungen von Harnsäurekristallen in den Gelenken kommen, die dadurch anschwellen und schmerzen können. Für die Entstehung von Gicht gibt es mehrere Ursachen. Zum einen kann eine genetische Veranlagung für diese Stoffwechselerkrankung bestehen. Weiterhin können Nierenfunktionsstörungen, z. B. durch einen Diabetes mellitus, zur Ausbildung dieser Krankheit führen. Ein Risikofaktor für die Entstehung von Gicht ist auch die Ernährung.

Bei Gicht sollte besonderes Augenmerk auf die Ernährung gelegt werden. Purinarme Kost sollte bevorzugt zu sich genommen werden. Die Tabelle führt einige Lebensmittel mit ihrem Puringehalt auf und soll eine erste Orientierung für eine purinarme Ernährung sein. Die Angaben können abhängig vom Analyseverfahren schwanken, geben aber einen Hinweis, welche Lebensmittel möglichst nicht verzehrt werden sollten.