Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Gicht

Links zu Gicht

Deutsche Gicht-Liga
www.gichtliga.de

Rheuma-Liga
www.rheuma-liga.de

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie
www.dgrh.de

02. Mar 2017
Über ein diabetisches Fußsyndrom wissen die Betroffenen, Ärzte und Podologen meist gut Bescheid, über rheumatische – insbesondere über Sklerodermie bedingte Fußprobleme – hingegen so gut wie niemand. Oft nicht mal der Rheumatologe.
  
02. Februar 2017
Von Osteoporose sind auch viele Menschen mit Multipler Sklerose betroffen. Die medikamentöse Therapie sollte abhängig vom Alter und Geschlecht erfolgen.
  
15. April 2016
In diesem Buch werden sowohl die verschiedenen Rheumatypen erklärt, als auch Tipps für die richtige Ernährung gegeben. Mit 140 Rezepten soll die Ernährungsumstellung gelingen.
  

Bei Gicht sollte besonderes Augenmerk auf die Ernährung gelegt werden. Purinarme Kost sollte bevorzugt zu sich genommen werden. Die Tabelle führt einige Lebensmittel mit ihrem Puringehalt auf und soll eine erste Orientierung für eine purinarme Ernährung sein. Die Angaben können abhängig vom Analyseverfahren schwanken, geben aber einen Hinweis, welche Lebensmittel möglichst nicht verzehrt werden sollten.

Therapie Gicht

Für die Therapie von Gicht stehen dem Arzt mehrere Medikamente zur Verfügung, die in erster Linie die Entzündung des Gelenks lindern sollen. Hierzu können Antirheumatika ohne Kortison, sog. nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), Kortison, Colchinin oder Rasburicase eingesetzt werden. Langfristiges Ziel der Therapie sollte die Senkung des Harnsäurespiegels sein. Dazu sollte sich der Patient purinarm ernähren, d. h., möglichst viele Lebensmittel nicht essen, die einen hohen Puringehalt aufweisen, wie z. B. Hülsenfrüchte und bestimmte Fleisch- und Fischsorten. Weiterhin kann der Harnsäurespiegel auch mit Medikamenten gesenkt werden. Hierzu können Urikosurika und Urikostatika eingesetzt werden. Urikosurika sollen die Harnsäureausscheidung erhöhen, während Urikostatika die Harnsäurebildung blockieren sollen.

Diagnose Gicht

Es empfiehlt sich, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen, um Schäden an den Gelenken möglichst zu vermeiden. Zur Diagnose von Gicht zieht der Arzt mehrere Untersuchungen heran. Zunächst wird der Harnsäurespiegel im Blut bestimmt. Dazu wird dem Patienten Blut abgenommen und untersucht. Da der Harnsäurespiegel abhängig von den Lebensmitteln, die der Patient zu sich genommen hat, schwanken kann, ist ein erhöhter Harnsäurespiegel nicht ausreichend, um die Diagnose zu stellen. Neben Röntgenbildern wird ein Arzt meist auch die Gelenksflüssigkeit auf das Vorhandensein von Harnsäurekristallen untersuchen, um eine gesicherte Diagnose stellen zu können.